|
|
|
|
Eine gänzlich unerwartete, urzeitlich scheinende Mondlandschaft erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 250 Quadratkilometern zwischen dem Atlantik im Norden und Westen sowie der Grafschaftsgrenze nach Galway: Der Burren (gael. = großer Stein). |
|
Einst war der Burren bewaldet und während der Frühgeschichte Irlands auch bewohnt, woran Dolmen und Ringforts erinnern. |
|
|
|
Der Poulnabrone Dolmen und zahlreiche keilförmige Galeriegräber zeugen von dem frühen megalithischen Volk, das einst hier lebte. |
|
Der Poulnabrone Dolmen liegt ca. 3 km von Ailwee Cave, zwischen Carran und Ballyvaughan. |
|
|
|
Er datiert auf 2500 v. Chr., der Deckel wiegt fast 10 Tonnen. |
|
Obwohl der Burren auf den ersten Blick rauh und trostlos erscheint, finden sich hier die seltensten Pflanzen Irlands. |
|
|
|
Die Eiszeitgletscher ließen hier neben zyklopischen Findlingen die Samen arktischer Pflanzen zurück, was zu der heute so einzigartigen Vegetation des Burren beitrug, einer Mischung aus arktischen, alpinen und mediterranen Gewächsen. |
© 1996-2012 - Gerhardt Wagner, Korbach
