Clifden

An Clochain

Clifden, die Hauptstadt Connemaras, ein Handelsplatz mit kleinem Hafen und ein belebtes Fremdenverkehrszentrum, wurde 1812 von John D´Arcy gegründet. Mitte August lockt die Connemara Pony-Show zahlreiche Menschen an.

Zwischen den bunten Häuserfassaden und den Ständen, die die Straße versperren, vernimmt der Besucher Sprachen aus aller Herren Länder und den singenden Tonfall aller vier irischen Provinzen.

Clifden hat etwas über eintausend Einwohner und liegt malerisch zwischen dem Meer und Gebirgen eingebettet.

Doch auch zu anderen Zeiten versperren die Ponys der Neuzeit, die Automobile, täglich die Straßen von Clifden.



Clifden hat sich voll auf den Tourismus eingestellt

Hier gibt es zahlreiche Restaurants mit einem hervorragenden Angebot an Fischgerichten ...
nur Pizza sollte man lieber meiden.




Die Stadt ist unter anderem ein Zentrum des Angelsports.



Doch man kann von hier aus auch an einer der vielen geführten Wanderungen zu den archäologischen Fundstellen der Umgebung teilnehmen.

Auf dem jährlich im August stattfindenden Pferdemarkt werden die berühmten Connemara-Ponys aus der weiteren Umgebung zum Verkauf gebracht.



Der Ort liegt malerisch zwischen den Gipfeln der Twelve Bens und der atlantischen Westküste am Ufer der Arbear Bay.



Überhaupt ist der Ort zwar ein wenig verschlafen, aber dennoch freundlich und mit seinen bunten Häusern einladend.





Die Pferde sind robust und gutmütig und sollen angeblich eine Mischung aus der von den Kelten nach Irland gebrachten Rasse mit Araberpferden sein, die Ende des 16. Jahrhunderts von gestrandeten Schiffen der spanischen Armada an Land schwammen.



Die beiden Stadtkirchen (1820 und 1830) dominieren das Stadtbild, das mit seinen weit offenen Straßen sehr sympatisch wirkt.



In den Sommermonaten übersteigt allerdings die Anzahl der Touristen die der Einwohner von Clifden. Dann ist vor allem die Verkehrssituation oft ein wenig problematisch.