Wexford ist mit 15000 Einwohnern der Hauptort der gleichnamigen Grafschaft.

Die Stadt gilt als die sonnigste in ganz Irland.

Im 9. Jahrhundert wurde Wexford von den Wikingern an dieser strategisch günstigen Mündung des Slaney gegründet.

Im Jahre 1169 eroberten die Normannen die Stadt und befestigten sie mit vier Burgen.

In der Nähe der St. Selskar Abbey stehen noch Teile der mächtigen Stadtmauer. Die Ruinen der Abbey blicken auf eine lange Geschichte zurück: 1169 wurde hier der erste Vertrag mit den Engländern unterzeichnet; 1172 tat Henry II. an diesem Orte Buße für den Mord an Thomas Becket; 1175 heiratete die Tochter Strongbows Raymond den Dicken.





1649 eroberte Oliver Cromwell die Stadt, massakrierte die damals 5000 Einwohner und zerstörte die Stadt gründlich.





Das Westtor - einziges noch erhaltenes Tor der ehemals mächtigen Stadtbefestigung



Heute ist Wexford eine gemütliche, typisch irische Kleinstadt mit vielen bunten Häuserfassaden.

Wexford bietet eine lange, sehenswerte Hafenpromenade, die bei unserem Besuch leider gerade renoviert wurde. Die Baukräne und Bagger versperrten die sonst ganz herrliche Sicht auf Piers und Hafengelände.




In diesem Haus, das heute eine Taverne beherbergt, lebten die Eltern von Thomas Moore, dem irischen Balladensänger, und auch er verbrachte seine Kindheit hier.